Rynek 2



Historische Adressen:

Ring 2 (Stadt 1b)

Baujahr:

XVIII w./ XIX w.

Architekt:

N.N.

Bauherr:

N.N.




Baubeschreibung:

Stilloses, 2-geschossiges Bürgerhaus mit Satteldach. Das Grundstück umfasste auch ein ähnliches, aber kleineres Haus an der Bäckerstr. 3 sowie ein Verbindungshinterhaus an der südlichen Seite und ein kleines Hof an der nördlichen Seite.



Ist-Stand:

Zerstört in 1945 (das Gebäude bei Bäckerstr. 3 wurde in 1936 abgebrochen).



Sonstiges (Eigentümer, Umbauten usw.):

Umbauten:
1867 - Umbau des Hinterhauses (Bauausf.: Ferdinand Hermann)

1880 – Vergrößerung des Pniower’s Restaurants um einen Speisesaal sowie Einrichtung der Gästezimmer (Bauausf.: Ferdinand Herrmann)

1890 - Umbau von zwei Fenstern im Erdgeschoss zu einem Schaufenster (Bauausf.: J. Piontek)

1899 - Umbau der Fenster im Erdgeschoss an der Bäckerstr. zu zwei großen Schaufenstern sowie Vergrößerung des Bierstube

 

Eigentümer:

1867-1876 - Adolf Pniower (gest. 1876)

1876-1879 - Ernestine Pniower, Witwe (gest. 1879)

1890 - Max Pniower

1895 - Gustav Gallaschik, Eigentümer des Restaurants

1904-1906 - Klara Gloger, geb. Schulz, Eigentümerin des Restaurants

1906 - August Gottschalk, Versicherungsagentur

1910 - A. Horoba, Eigentümer von „Augustinerbräu”

1912-13 - August Gottschalk,

1915 - Fritz Heintze, Bankier, Stadtrat

Ab 1919 - Stadtgemeinde Beuthen (in 1937 Gemeinnützige Wohnungs GmbH)

 

Gewerbe / Firmen / Geschäftsschilder: 

Um 1880 - Pniower's Restauration

Um 1896 - G. Gallaschik Restaurant & Weinhandlung

Um 1903 – Josef Glusa Restauration & Weinhandlung (Schild über dem Dach)

Um 1906-08 - Restaurant & Weinhandlung (Gloger)

1909 – Münchener Bierstuben / Pschorr-Bräu

1910/1911 - Münchener Bierstuben / Augustinerbräu

ok 1919-1926 - Münchner-Kindl-Bräu (Schild im Erdgeschoss)

Um 1922-1927 - Walter Dünnebier 

1928 - Münchner-Kindl

Ab ca. 1930 - Altdeutsche Bierstuben

Sonstiges:

Bei den archäologischen Erdarbeiten in 1936  wurden an der Bäckerstr. 3 die Reste eines Holzweges (Verlängerung der Rosengasse) mit der Breite 4,6 m aus 10 cm dicken Eichenbalken aus der Wende des 14. und 15 Jhdt. entdeckt.



Literaturverzeichnis, Links:

Bauarchiv der Stadtverwaltung Bytom, Ordner Nr. 1477

Klaußmann, 1997
Wójcik-Kühnel 2004, S. 39, 41, 42